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Artikel

Das rabbinische Ideal einer koscheren Tinte
Annett Martini
[02.2026]
Die Herstellung der sogenannten STaM – Akronym für Sefer Torah, Tefillin, Mezuzot – ist seit der Antike zahlreichen rabbinischen Regeln unterworfen. Diese betreffen die Beschaffenheit des Pergaments, die materialen ...
Einleitung
Johannes Deibl
[02.2026]
Die Beiträge der vorliegenden Ausgabe öffnen den Blick für historische Diskurse um das Substrat, mit welchem das geschriebene Wort fixiert werden kann und das ihm ein ‚Gesicht‘ verleiht. Die ...
Federkiel und Gotteswort
Zu Schreiben und Schrift in Darstellungen des Heiligen Hieronymus
Pol B. Edinger
[02.2026]
Als wichtigster Übersetzer der Bibel ist die Figur des Heiligen Hieronymus aufs engste mit der Tätigkeit des Schreibens und der (Heiligen) Schrift verknüpft. Unzählige Darstellungen in der bildenden Kunst ...
Das selb ist gůt zů aller geschrift schwartz vf berment und vf bappir.
Tintenrezepte als Quelle für Schreiberwissen und materielle Kultur in Mittelalter und Früher Neuzeit
Doris Oltrogge
[02.2026]
Von der Antike bis in die jüngere Neuzeit waren Eisengallustinten das wichtigste Medium der (hand-)schriftlichen Kommunikation. Ihre Bedeutung für die Schriftkultur dokumentieren auch zahllose mittelalterliche und frühneuzeitliche Herstellungs­rezepte. Der ...
Gold- und Silbertuschen
Drei Beispiele aus drei Jahrhunderten
Christa Hofmann, Dubravka Jembrih-Simbürger, Maurizio Aceto, Frederica Cappa
[02.2026]
Die Gold- und Silbertuschen von drei Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek – der Wiener Genesis, dem Dagulf-Psalter und dem Stundenbuch des Galeazzo Maria Sforza (Schwarzes Gebetbuch) – wurden mit verschiedenen ...
Die Tinte als Gegenstand gelehrter frühneuzeitlicher Betrachtung
P. Caneparius‘ De atramentis cuiuscunque generis (1619)
Johannes Deibl
[01.2026]
Der folgende Beitrag beleuchtet die historische Materialität von Tinte anhand einer frühneuzeitlichen Monografie des venezianischen Arztes Petrus Caneparius (Ende 16. Jhdt./Anfang 17. Jhdt.). In De atramentis cuiuscunque generis (1619) ...
Miraculous Mountains, Hole-y Shrines
Sacred Dust and Healing in Late Antiquity
Lauren Baker
[Oktober 2025]
Der physische Konsum heiliger Materialien im fünften und sechsten Jahrhundert mag einem Leser etwas ungewöhnlich erscheinen, aber die Einnahme ungenießbarer Substanzen wie von einem Heiligengrab stammende Erde, Ton oder ...
Staub als Eulogie im spätantik-mittelalterlichen Pilgerwesen
Das Fallbeispiel Ephesos
Andreas Pülz
[10.2025]
Ephesos war bereits seit der spätantik-frühbyzantinischen Zeit ein wichtiges christliches Pilgerzentrum von internationalem Ruf. Diese Bedeutung sollte die Stadt bis in die spätbyzantinische Zeit behalten und selbst für die ...
Holy Dust
Prophylactic, Apotropaic and Therapeutic
Christopher J. Duffin, Jan Weertz, Els Weertz
[10.2025]
Dieser Artikel gibt erstmals einen Überblick über die therapeutischen, prophylaktischen und apotropäischen Anwendungen von heiligem Staub. Die für diese Zwecke verwendeten Quellen für heiligen Staub werden in vier Gruppen ...
Staub
Einleitende Gedanken zu Transformationsprozessen und Gedächtnispotenzial
Sabine Miesgang
[10.2025]
Staub ist nicht nur ein sicht- und spürbares Phänomen des Alltags, sondern auch ein Kristallisationspunkt des kulturellen Gedächtnisses einer Gemeinschaft. Staub als Gemisch verschiedener Partikel trägt den Aspekt der ...